Bernhard Nürnberger

Physiognomische Fragmente

 

17. Oktober bis 21. November 2021

im Schloss Detmold

 

Finissage

21. November 2021 um 11.30 Uhr

Bernhard Nürnberger erklärt

seine Werke und den Arbeitsprozess.

 

Bernhard Nürnberger, Jahrgang 1943, lebt und arbeitet in Berlin

und in der Uckermark. Er studierte Kunstpädagogik an der Hochschule für bildende Künste Berlin, war Meisterschüler für Malerei

bei Ludwig Gabriel Schrieber.

 

Die Gesichtszüge, die Nürnberger seinen physiognomischen Fragmenten verleiht, nehmen zum Teil einen geradezu skurrilen Charakter an: Mit diesen Arbeiten stellt er sich in die lange Traditionslinie einer Kunst der Anti-Klassik und der Groteske. „Was jedoch den Unterschied zu diesen Vorläufen ausmacht“, sagt der Kunsthistoriker Christoph Poche, „ist das gleichrangige Nebeneinander der Ästhetik des künstlerischen Erzählens und der Ästhetik des Materials – was Nürnberger dem Material erlaubt, ist, nicht nur zu dienen, sondern selbst zu sprechen, und zwar, seine eigene unabhängige Geschichte zu erzählen – so dass wir als Betrachter zu etwas genötigt werden, was man bezeichnen könnte als ein inneres Oszillieren, ein Hin- und Herwechseln zwischen den Ebenen der Betrachtung – und dieses Oszillieren kann uns nahe legen, zu einer neuen Art der Wertschätzung zu finden für das Unfertige, für den Fehler, für die Unvollkommenheit – und dabei das eigentlich Vollkommene auch in diesen Aspekten der Wirklichkeit zu

erkennen.“

 

Eröffnung am 17. Oktober um 11.30 Uhr

Einführung: Michael Barthel

 

Weitere Infos

http://www.galerie-imaginaire.de