Josepha Gasch-Muche

Glasobjekte

 

4. Oktober bis 1. November 2020

im Schloss Detmold

 

 

Josepha Gasch-Muche geb. 1944 im Saarland, lebt und arbeitet in Alfeld. Vor wenigen Jahren hat sie Glas als Werkstoff für die Realisierung ihrer Ideen entdeckt. Heute bestimmt diese Technik in hoher Perfektion das Werk der Künstlerin. Josepha Gasch- Muche wurde unter anderem mit dem Coburger Glaspreis (2006), dem Silver Price bei der internationalen Glasausstellung in Kanazawa Japan (2007) und dem Bayerischen Staatspreis (2008) ausgezeichnet. Ihre Werke sind in zahlreichen Museen und Sammlungen in Europa, Australien, USA und China vertreten. Für Ihre faszinierenden, singulären Kunstwerke benutzt sie ein ganz spezielles, extrem dünnes Glas. Tausende von hauchdünnen, transparenten Glassplittern – frei gebrochenen Stücken – erscheinen eng nebeneinander geschichtet auf der Fläche, oder bilden eine Form um einen imaginären Körper, wie eine Haut oder Hülle. Je nach Perspektive mal samtig und weich, silbrig glänzend oder perlmuttartig schimmernd. Die Objekte, zusammengefügt aus zahllosen Scherben, irritieren in Ihrer Materialität, sie wirken unfassbar in ihrer Stofflichkeit, die in einem immer wieder neuen Licht erscheint. Alles verändert sich mit dem Blickwinkel des Betrachters, mit dem Einfall des Lichtes, das in dem Relief vielfältig eingefangen und reflektiert wird, sich ständig von Neuem transformiert und vibrierend in Bewegung setzt.

 

Eröffnung am 4. Oktober um 11.30 Uhr 

 

Weitere Infos

www.josephagaschmuche.de