Ausstellungen
Zurück zur Startseite Kunstverein Lippe
Lippische Gesellschaft für Kunst
über uns
Ausstellungen
 
Jahresprogramm
Rückblick
so finden Sie uns
Künstler
Kunstreisen
Jahresgaben
Presse | Kontakt
Mitgliedschaft
Sponsoren
  leer
bild Bildergalerie

















 

 

Zumtobel Lichtforum, Lemgo
4. März
bis 30. Juli 2010: Die Ausstellung wurde leider am 23.6.2010
vorzeitig beendet!


Miller & Maranta.
Architektur ist Erinnerung.


Die Basler Architekten Miller & Maranta zählen mit ihren Projekten zur international erfolgreichen jüngeren Schweizer Architektengeneration. Ihre städtebaulichen und architektonischen Ausformulierungen reagieren differenziert – immer jedoch in zeitgenössischer Sprache – auf Aspekte der spezifischen örtlichen Situation. Sie spüren Erinnerungen, Stimmungen, Materialien, Klang- und Lichtverhältnisse des jeweiligen Ortes nach und interpretieren mit ihren selbstbewußten und eigenständigen Bauwerken die Besonderheit des Ortes mit neuen Mitteln – überlagern den Ort mit ihrer Interpretation der Aufgabe.

Die von Miller & Maranta konzipierte Ausstellung vermittelt einen Einblick in die Arbeitsmethode der Architekten. Ausgewählte Projekte werden mit Modellen, Zeichnungen und Texten präsentiert und durch Abbildungen von Bauten, Landschaften und Bildern ergänzt, die für die thematische Entwicklung des jeweiligen Projektes wesentlich waren. Teilweise auch über die Ausstellungsebenen hinweg zueinander in Beziehung gebracht, wird damit eine vielschichtige Wahrnehmung der Projekte möglich, die dem assoziativen Vorgehen der Architekten beim Entwurf entspricht.
 
„Im Entwurfsprozess gehen wir davon aus, dass die Interpretation unserer eigenen Wahrnehmung eng mit unseren Erinnerungen zusammenhängt. Um unsere Sinneseindrücke verstehen zu können, vergleichen wir sie mit der Erinnerung an schon Erlebtes. Wir deuten und werten die Wahrnehmung auf der Basis des schon früher Wahrgenommenen. Genauso, wie unsere Wahrnehmung auf dem schon Erlebten aufbaut, entsteht Neues auf der Basis des schon Vorhandenen. Wir glauben nicht an die eine, neue Erfindung schlechthin. Neues entsteht aus der gegenseitigen Überlagerung von Bestehendem. Das Neuartige dabei entsteht meist in der unerwarteten und doch plausiblen Kombination der Elemente zu einem Ganzen. Um dies auf das Entwerfen zu übertragen, heißt das, dass wir zuerst von den vorhandenen Dingen ausgehen. Wir untersuchen den Bauplatz auf seine Inhalte, genauso wie wir die zukünftige Nutzung und die uns gestellte Aufgabe nach ihren Bedeutungen ausloten. Am Anfang eines Entwurfes versuchen wir einen oder mehrere Regler zu definieren, die uns Argumente für die gestalterischen Entscheide liefern – Bilder und Umschreibungen, die eine Zeit lang stellvertretend für die gesuchte Architektur stehen und den Regler für die Umsetzung des Themas in etwas Gebautes, in Konstruktion und Detail bilden. Sobald sich der Entwurf konkretisiert und der Kanon von Form, Material und Ausdruck feststeht, löst er sich vom Bild. Er muss seine Eigenständigkeit als Architektur erringen. Nur noch die Erinnerung an das Bekannte verweist auf das ursprünglich gewählte Thema.“ (Miller & Maranta)
Foto © Ruedi Walti
 

4. März
bis 30. Juli 2010
im Zumtobel Lichtforum, Lemgo
Miller & Maranta.
Architektur ist Erinnerung.



11. April
bis 16. Mai 2010
im Schloss Detmold
Susanne Kühn
Malerei


30. Mai
bis 27. Juni 2010
im Schloss Detmold
Bénédicte Peyrat
Malerei


11. Juli
bis 29. August 2010
im Schloss Detmold
Anna Reinert
Malerei


12. September
bis 10. Oktober 2010
im Schloss Detmold
Lienhard von Monkiewitsch
Malerei


26. September
bis 24. Oktober 2010
im Eichenmüllerhaus
Lemgo-Brake
Spektrum der Videokunst
 



© Kunstverein Lippe 2009 | Impressum | Sitemap
Nach Oben Zurück    Nach ObenDrucken   Nach Oben Oben